Ohne jede Berufserfahrung in der Finanzbranche gründet Leopold Aschenbrenner einen Hedgefonds. Investoren vertrauen ihm Milliarden an. Das Wunderkind erzielt atemberaubende Gewinne - mit einer riskanten Strategie, die schließlich nach hinten losgeht.
Vielleicht nicht für exakt die Art LLM-slop wie wir ihn heute erleben, aber gemessen an den politischen Entscheidungen die im real-existierenden Sozialismus so teilweise getroffen wurden halte ich es für sehr naheliegend, dass da durchaus großes Interesse bestanden hätte. Und ebenfalls großes Potenzial für eine katastrophale Umsetzung.
Es ging mir mehr darum, dass ein Wunderkind in einer Planungsbehörde noch mehr Einfluss haben kann. Es muss nicht KI sein, es kann auch Kernfusion und Quantentechnologie sein, so wie beim Aktionsplan der Bundesregierung.
Das schöne an Marktwirtschaft ist, solange das Geld nicht die Politik besticht, dass die, die solide Entscheidungen treffen, durchgängig Geld haben und das richtige tun können und dann dafür belohnt werden, wenn sie das liefern, was der Markt braucht.
Nicht zwangsläufig. Die Bevölkerung kann ja ihre Bildung aufrecht erhalten und die Politiker wählen, die sich nicht bestechen lassen. Andererseits kann sie natürlich auch sicherstellen, dass die Planwirtschaft nicht alles auf eine Karte setzt.
Die Bevölkerung kann ja ihre Bildung aufrecht erhalten
Wie kann sie das denn langfristig, wenn das Bildungsystem von politischen Entscheidungen abhängig ist, die wiederum durch die Interessen des sich immer weiter akkumulierenden Kapitals beeinflusst wird und diese darauf gerichtet sind Bildung rein als Reproduktion kapitalistisch ausbeutbarer Arbeitermassen (und seien sie formell hochgebildet) zu verstehen?
In der Theorie, klar, aber ich fürchte die Realität zeigt doch, dass das mit den Wahlentscheidungen überwiegend nicht so clever ausfällt.
Äußerst zweischneidige Angelegenheit. In unserem aktuellen System hast du halt irgendwie die Wahl zwischen einem staatlichen Bildungssystem, abhängig von politischen Entscheidungen und einem privatwirtschaftlich organisiertem, abhängig von direkten Profitinteressen.
Bei der Auswahl ist es mir dann doch lieber, wenn die Kapitalinteressen zumindest noch den Umweg über die Politik gehen müssen, anstatt direkt am Steuer zu sitzen.
Schule hilft nur der neuen Generation. Es muss aber die Mehrheit in der Lage sein, Manipulation zu widerstehen. Irgendwie muss es noch mal Bildung für alle geben.
Also grundsätzlich: Ich verstehe schon, was du meinst und ich schätze deinen Optimismus.
Allerdings hört sich das hier
Das darf es dann nicht mehr sein. Als Bevölkerung muss man dann mal nachdenken, wie das geht.
… so an wie das Bild vom ,neuen Menschen" den der reaal exitierende Sozialismus erschaffen wollte. Beides scheitert an der Realität.
Meine Meinung:
Sobald du Repräsentanten in einem System hast werden diese Rollen früher oder später von den 10 - 15 % der Bevölkerung okkupiert die überdurchschnittlich egoistisch/Oppotunistisch sind. Einfach weil sich Altruisten nicht nach vorne drängen und andere ausstechen.
Sobald diese Leute in den Positionen sind machen sie mit dem Mindest weiter das sie dort hin gebracht hat: Egoismus.
Und das höhlt das System zwangsläufig nach und nach aus. Kommt dann noch Kapitalismus dazu in dem mehr Geld immer mehr Macht kaufen kann geht es noch schneller.
Das mMn auch der Grund warum ein repräsentativer Kommunismus zum scheitern verurteilt ist: Die Leute die Repräsentanten werden repräsentieren früher oder später die schlechtesten Teile der Gesellschaft, nicht die besten.
Die Leute die Repräsentanten werden repräsentieren früher oder später die schlechtesten Teile der Gesellschaft, nicht die besten.
Da sollte man dann mal drüber nachdenken. Wenn jemand im Licht der Öffentlichkeit steht, dann muss den Menschen das auffallen und damit muss es Möglichkeiten geben, Menschen auszuwählen, denen man vertrauen kann.
Seit wann läuft China denn wieder auf Planwirtschaft? Die sind genauso im Kapitalismus unterwegs wie wir auch. Nur dass sich die Regierung hier und da mal einmischt (wie bei uns auch).
In einer Planwirtschaft hätte Aschenbrenner Kopf der Planungsbehörde sein können und die gesamte Gesellschaft hätte jahrelang falsche Ziele verfolgt.
So ist nur das Geld derer weg, die zu gierig waren.
In einer Planwirtschaft wäre KI wohl eher kein Thema, oder?
Wie kommst du zu der Annahme? Ich denke da wäre durchaus fruchtbarer Boden für solche Ideen gewesen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Cybersyn
Vielleicht nicht für exakt die Art LLM-slop wie wir ihn heute erleben, aber gemessen an den politischen Entscheidungen die im real-existierenden Sozialismus so teilweise getroffen wurden halte ich es für sehr naheliegend, dass da durchaus großes Interesse bestanden hätte. Und ebenfalls großes Potenzial für eine katastrophale Umsetzung.
Es ging mir mehr darum, dass ein Wunderkind in einer Planungsbehörde noch mehr Einfluss haben kann. Es muss nicht KI sein, es kann auch Kernfusion und Quantentechnologie sein, so wie beim Aktionsplan der Bundesregierung.
Das schöne an Marktwirtschaft ist, solange das Geld nicht die Politik besticht, dass die, die solide Entscheidungen treffen, durchgängig Geld haben und das richtige tun können und dann dafür belohnt werden, wenn sie das liefern, was der Markt braucht.
Genau dazu führt aber repräsentativer Kapitalismus zwangsläufig. Egal wie gut reguliert das System am Anfang war.
Nicht zwangsläufig. Die Bevölkerung kann ja ihre Bildung aufrecht erhalten und die Politiker wählen, die sich nicht bestechen lassen. Andererseits kann sie natürlich auch sicherstellen, dass die Planwirtschaft nicht alles auf eine Karte setzt.
Wie kann sie das denn langfristig, wenn das Bildungsystem von politischen Entscheidungen abhängig ist, die wiederum durch die Interessen des sich immer weiter akkumulierenden Kapitals beeinflusst wird und diese darauf gerichtet sind Bildung rein als Reproduktion kapitalistisch ausbeutbarer Arbeitermassen (und seien sie formell hochgebildet) zu verstehen?
In der Theorie, klar, aber ich fürchte die Realität zeigt doch, dass das mit den Wahlentscheidungen überwiegend nicht so clever ausfällt.
Das darf es dann nicht mehr sein. Als Bevölkerung muss man dann mal nachdenken, wie das geht.
Wichtiger wäre vielleicht erst mal zu klären, wie wir alle die fehlende Bildung aufholen können.
Äußerst zweischneidige Angelegenheit. In unserem aktuellen System hast du halt irgendwie die Wahl zwischen einem staatlichen Bildungssystem, abhängig von politischen Entscheidungen und einem privatwirtschaftlich organisiertem, abhängig von direkten Profitinteressen.
Bei der Auswahl ist es mir dann doch lieber, wenn die Kapitalinteressen zumindest noch den Umweg über die Politik gehen müssen, anstatt direkt am Steuer zu sitzen.
Schule hilft nur der neuen Generation. Es muss aber die Mehrheit in der Lage sein, Manipulation zu widerstehen. Irgendwie muss es noch mal Bildung für alle geben.
Also grundsätzlich: Ich verstehe schon, was du meinst und ich schätze deinen Optimismus.
Allerdings hört sich das hier
… so an wie das Bild vom ,neuen Menschen" den der reaal exitierende Sozialismus erschaffen wollte. Beides scheitert an der Realität.
Meine Meinung:
Sobald du Repräsentanten in einem System hast werden diese Rollen früher oder später von den 10 - 15 % der Bevölkerung okkupiert die überdurchschnittlich egoistisch/Oppotunistisch sind. Einfach weil sich Altruisten nicht nach vorne drängen und andere ausstechen.
Sobald diese Leute in den Positionen sind machen sie mit dem Mindest weiter das sie dort hin gebracht hat: Egoismus.
Und das höhlt das System zwangsläufig nach und nach aus. Kommt dann noch Kapitalismus dazu in dem mehr Geld immer mehr Macht kaufen kann geht es noch schneller.
Das mMn auch der Grund warum ein repräsentativer Kommunismus zum scheitern verurteilt ist: Die Leute die Repräsentanten werden repräsentieren früher oder später die schlechtesten Teile der Gesellschaft, nicht die besten.
Da sollte man dann mal drüber nachdenken. Wenn jemand im Licht der Öffentlichkeit steht, dann muss den Menschen das auffallen und damit muss es Möglichkeiten geben, Menschen auszuwählen, denen man vertrauen kann.
Und noch besser funktioniert Marktwirtschaft, wenn die Menge an Ressourcen, die ein Einzelner verwalten oder haben kann, stark begrenzt ist.
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Seit wann läuft China denn wieder auf Planwirtschaft? Die sind genauso im Kapitalismus unterwegs wie wir auch. Nur dass sich die Regierung hier und da mal einmischt (wie bei uns auch).
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