

denn was mit dem Wal in der Bucht von Poel passiere, sei „exakt dasselbe wie der islamistische Anschlag auf Charlie Hebdo“: ein brutaler, gezielter Mord an unschuldigem Leben.
Und was ist dann die tägliche, massenhafte Tötung von Tieren in Schlachthäusern oder die Verwandlung des Mittelmeeres in ein Massengrab?



















Ich habe gestern Kill Bill: The Whole Bloody Affair im Kino gesehen. An sich nichts besonderes, einfach Kill Bill wie Tarantino es beabsichtigte an einem Stück. Dennoch ist es cool, auch ältere Filme auf der großen Leinwand sehen zu können, wirken die Bilder doch nochmal ganz anders als auf der heimischen Flimmerkiste. Leider war der Ton komplett fürn Arsch, aber das liegt am Kino.
Die technischen Dinge mal beiseite gelassen war es für mich aber auch auf einer interpretativen Ebene ein gewisses Erlebnis.
Es ist schon einige Jahre her, dass ich Kill Bill zuletzt sah, und ich habe mich seitdem entwickelt, vieles gelernt und neue Perspektiven bekommen. Letztes Mal war der Film ein fantastischer, grotesker Actionklassiker. Dieses Mal ist mir aufgegangen, welche starke, feministische Botschaft eigentlich vermittelt wird. Ein gescheiterter Femizid führt dazu, dass die Betroffene zur personifizierten Female Rage wird, um sich an Rape Culture, patriarchalen Geschlechterstereotypen und emotional unreifen (und dadurch sexistisch gewalttätigen) Männern zu rächen.
Ich liebe es, wenn man nach langer Zeit eine Geschichte auf einer anderen Ebene neu erfährt. Immer wieder spannend.