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Cake day: August 5th, 2024

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  • Ich habe Glenkill:Schafsdetektive im Kino gesehen. War ganz unterhaltsam, auch wenn der Trailer eine wesentlich stärkere Komödienrichtung andeutete, als der fertige Film dann hatte. Da war mehr Drama drin als ich erwartete.

    Passend zu dem bereits in einem früheren Beitrag vorgestellten Book from the Ground habe ich auch ein anderes Werk gekauft, das ohne Worte auskommt, diesmal allerdings einen Comic: Tellurion von Matt Rhodes.

    Kurzform: Mir hat der Comic gefallen (bis aufs Ende) und man kann es sich kostenlos angucken. Also sollten alle mal rein gucken, die Comics ohne Sprechblasen under tollen Panoramen nicht abgeneigt sind. In rund 1h ist man da auch durch.

    Die Geschichte ohne Worte zu erzählen hat der Autor auch ziemlich gut hinbekommen, da die Charaktere starke Mimik und Gestik haben und auch Bewegungen sehr kraftvoll ausgedrückt werden. Die Farben sind schön intensiv und da es in einer tropischen Inselwelt spielt, kommt richtig schön Abenteuerstimmung auf. Das liegt vor allen auch an dem Design der Welt und der Charaktere, die ja ohne Worte gerade im Vordergrund stehen und die Geschichte tragen müssen.
    Die Welt ist in einem namensgebenden Tellurium, also einem mechanischen Planetenmodell, bei dem Sonne und Mond mechanische Konstruktionen sind und sich auf mechanischen Bahnen über die flache Erdscheibe bewegen. Die Welt hat eindeutig schon eine lange Geschichte, denn überall sind Spuren einer alten Zivilisation zu sehen, die ein Schwert verehrte. Und es gibt immer wieder mal Bilder bei denen die neuen Orte durch wunderschöne Panoramen vorgestellt werden.
    Die Charaktere sind, neben dem Hauptfigurentrio, Tieren entsprechend gestaltet und dadurch sehr abwechslungsreich und vielfältig entworfen. Die Hauptcharaktere erinnern mich ein wenig an Titan AE vom Stil her. Sie sind auf der Suche nach dem schon genannten legendären Schwert und treffen dabei dann auf einen Tyrannen, der das Schwert für sich begehrt.

    Was mir nicht so gefallen hat ist das Ende, da es irgendwie weder thematisch noch vom Sinn her zum Rest der Geschichte passt. Im Buch ist am Anfang ein Bibelvers zitiert und dieser ist dann auch wortwörtlich umgesetzt, was … auf mich irgendwie nicht durchdacht wirkt. Laut dem MakingOf am Ende des Buches schwirrte dem Autor die Geschichte seit min. einer Dekade im Kopf rum und er hat immer mal wieder dran gearbeitet und geplant. Daher ist das Ende vermutlich für ihn eine sehr persönliche Sache und er hat da seinen eigenen Glauben einfließen lassen, was ich respektiere. Nur die Geschichte wirkt dadurch in meinen Augen weniger rund, da das Thema “persönlicher Glaube” vorher quasi keine Relevanz hatte. Eher im Gegenteil ist es bis dahin eine klassische Abenteuergeschichte gewesen, in denen die Helden durch ihr aktives und selbstbestimmtes Handeln die Welt zu einem besseren Ort machen und nicht weil sie auf eine höhere Macht vertraut haben.

    spoiler fürs Ende

    das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes ist der Vers und am Ende ist das gesuchte Schwert (und hunderte davon) gefunden und es hat… eingravierte Bilder wie Gott die Welt erschaffen hat und Gottes Wort das Schwert ist. Und das überzeugt dann auf einmal den tyrannischen Antagonisten und er hört auf Tyrann zu sei. Wofür mussten die Helden dann kämpfen, wenn der Antagonist sowieso überzeugt worden wäre, sobald er das Schwert gefunden hätte. Und dann verteilt der Hauptcharakter die Schwerter an diejenigen, die er auf seiner Reise getroffen hat und die Welt wird dadurch auf einmal besser, weil jeder ein Schwert hat??? Ich meine schon klar, es soll als Metapher dafür dienen, dass die Welt besser wird, weil Gottes Wort zu den Leuten gebracht wurde. Aber wenn die Metapher so wörtlich und real ist, dass es ein sehr reales und sehr scharfes Schwert ist, dann sollte die Geschichte auch so geschrieben sein, dass die Metapher Sinn ergibt und das reale Schwert auch wirklich einen Nutzen für die Bewohner dieser Welt hat. Wenn allein der Besitz der Gottesschwerter die Welt besser macht, wieso ist die alte Zivilisation dann überhaupt erst gefallen und die Schwerter mussten versteckt werden? Und warum ist das Versteck der Schwerter mit Graffitis von Schädeln und Zombies umgeben gewesen??? Das ergibt alles für mich keinen Sinn.

    Aber wie man an der Textwand hier erkennt: Der Comic ist mir nicht egal und ich finde ihn auch nicht schlecht. Ich finde einfach nur, es wurde am Ende leider kein runder Abschluss hinbekommen.

    Kennen gelernt hatte ich den Comic vor Jahren auf DeviantArt. Dort veröffentlichte der Künstler kostenlos jede neu gezeichnete Seite wenn sie fertig war. Man kann sich den Comic auch für Umme auf der privaten Seite des Künstlers anschauen.
    Das fand ich sehr interessant: einem Comic beim Entstehen zuschauen zu können. Da ich dann DA nicht mehr nutzte und so eine kleine Ablenkung namens Corona kam, verlor ich den Comic aus den Augen. Vor ein paar Wochen dann mal wieder dran erinnert und gesucht. Ich wusste noch, dass es nach einem mechanischen Planetensystem benannt war. Dann fand ich des Künstlers Seite und sah, dass man sich mittlerweile auch den Comic als Buch kaufen kann. Da der Autor ja quasi in Vorleistung gegangen ist und ich auch gut unterhalten war, wollte ich ihn auch unterstützen und habe mir das Buch gekauft.

    Qualität des Buches ist OK. Es ist leider nur auf Amazon zu bekommen und kein Hochglanzpapier. Aber was in manchen Rezensionen behauptet wird, dass es schlechte Papier- und Druckqualität wäre, kann ich nicht bestätigen. Ich bin mit meinem Exemplar ganz zufrieden. Mit einer Ausnahme: das Buch ist anscheinend so druckfrisch, das der Deckel nicht plan aufliegt, sondern sich 2 cm nach oben bewegt, wenn das Buch auf dem Tisch liegt. Hinten im Buch steht als Druckdatum Mitte April 2026, also scheint es da mittlerweile eine Pipeline bei Amazon zu geben, bei der Bücher erst auf Bedarf gedruckt werden. Für Autoren, die nicht wissen, wie hoch das Interesse an ihren Werken ist, ist das natürlich super. Dann müssen sie keine 1000er Auflage in Vorkasse selber produzieren.





  • Nachdem @Asinus@feddit.org in einem vorangegangenen Kultursamstag das Buch Klara and the Sun vorgestellt hatte und ich die Beschreibung interessant fand, habe ich es mir kurzer Hand auch geholt und jetzt durch gelesen.

    Das Buch hat mich gut unterhalten und ich war durchgehend gespannt wie es weiter ging. Von dem Autor werde ich in Zukunft noch andere Bücher lesen. Da ich World Building am interessantentesten finde hat mich natürlich besonders fasziniert, die Welt aus der Perspektive eines Androiden kennenzulernen, welcher eindeutig nur eingeschränkten Zugang zu Informationen über die Welt hat. Dadurch ist es häufig ein bisschen ein Puzzle gewesen, wie gewisse Dinge wohl in Realität sind.

    Allerdings bin ich da auch an meine Grenzen gekommen und manche Dinge sind einfach sehr vage und uneindeutig geschrieben. Wie Asinus auch schon schrieb, gibt es viele Dinge, die als Metapher wirken. Aber ich bin mir häufig nicht sicher wofür… Gerade am Ende hatte ich mich schon öfters gefragt, in welche Richtung die Geschichte jetzt geht und was der Autor damit ausdrücken will. Wollte er einfach nur eine Geschichte erzählen oder wollte er gewisse Denkweisen und Ideologien als besser darstellen?

    Ab hier Spoiler, auch über das Ende

    Klaras Wahrnehmung

    Was mich bis zum Schluss etwas verwundert hat, ist Klaras Beschreibung von ihrer Wahrnehmung, dass die Welt sich manchmal in Boxen aufteilen würde. In manchen Situationen wirkte es so, als ob damit gemeint wäre, dass sie Reflexionen und gebrochenes Licht nicht richtig zuordnen konnte?
    Dagegen spricht in meinen Augen, dass sie öfters beschrieb, wie gewisse Boxen andere Dinge zeigten, zum Beispiel variierende emotionale Zustände im Gesicht der anderen Person.
    Weiß jemand dafür eine Erklärung?
    Sollte das darstellen, wie ihr Prozessor in emotionalen/stressigen Situationen versucht, die Wahrnehmung in diversen parallel laufenden Prozessen zu verarbeiten um ein besseres Gesamtbild zu erhalten, in dem der Rohdatensatz mit unterschiedlichen Perspektiven analysiert werden sollte?

    Ende

    Was mich am Ende verstört hat, ist was für eine absolut grauenhafte Welt das Buch eigentlich darstellt. Da Klara die Erzählerin des Buches ist, wissen wir, dass zumindest sie eindeutig oberhalb der Bewusstseinsschwelle ist. Sie wird zwar noch von ihrer unterliegenden Programmierung beeinflusst, um Menschen zu helfen und gefallen zu wollen, aber trifft eindeutig eigene Entscheidungen und ist sich ihrer selbst bewusst und denkt über das Denken.
    Sie wird wohl nicht der einzige derartige Android sein in dieser Welt und dennoch ist sie nichts anderes als Eigentum und landet am Ende sogar auf dem Schrottplatz. Die Person, wegen der sie ihre eigene Existenz aufs Spiel gesetzt hat, hat sie einfach ignoriert nachdem sie gesundet ist und sie verbringt viel Zeit am Ende ihres Lebens in der Lagerkammer, von der Familie quasi vergessen wie ein altes Spielzeug.
    Und zwischendurch wird sogar von einem Charakter angesprochen, dass nachgewiesen wurde, dass es keinen nachweisbaren kognitiven Unterschied zwischen Menschen und Androiden gäbe. Was bedeutet, dass diese Welt eine Armee an Sklaven erzeugt, die Bewusstsein haben und trotzdem als Dinge behandelt werden und kein eigenes Existenzrecht besitzen.




  • Ich war im Konzerthaus Berlin bei einem Konzert dirigiert von Joana Mallwitz, einer vergleichsweise jungen, aber bereits sehr erfolgreichen Dirigentin. Gespielt wurde die 6.Sinfonie von Beethoven, auch als Pastorale bezeichnet, und Daphnis et Chloë von Maurice Ravel. Beide Stücke waren angenehm entspannend und auch wirklich gut gespielt vom Orchester. Beim zweiten Stück war ein relativ großer Chor enthalten, der aber quasi nur “Aaaaaa” als Hintergrundmusik singt, das war schon relativ modern.
    Besonders gefallen hat mir die Einführung vor dem Stück, die auch direkt von der Dirigentin gegeben wurde und überaschend lang war. Dabei hat sie dann auch mal ein paar Beispiele auf dem Klavier vorgespielt, sodass man nicht Musik studiert haben musste um zu verstehen, was sie einem da gerade versucht zu erklären mit den Akkorden und Themen in den Stücken. Kann ich also sehr empfehlen, die Einführungen bei ihren Stücken zu besuchen. Und sie ist auch beim Dirigieren sehr energetisch bei der Sache, das ist auch eine Freude zuzuschauen. Im Gegensatz zu manch anderen, die da Statuen imitieren.

    Außerdem habe ich Book from the Ground von Xu Bing gelesen. Von dem Buch hatte ich in der Dokumentation Vom Schreiben und Denken (Teil3) damals auf arte erfahren, aber der dritte Teil der Doku ist leider nur noch als Download im archive.org findbar (die Doku war auch interessant und kann ich auch empfehlen).
    Der Name und die Idee des Buches kommt daher, dass sowas ähnliches wie die Redewendung “das ist chinesisch für mich” im Chinesischen selbst als Buch vom Himmel beschrieben wird. Also ein Text, den niemand entziffern kann. Der Autor hatte auch ein solches Book from the Heavens veröffentlicht. Dieses ist mit fiktionalen Schriftzeichen gefüllt, die keine reale Bedeutung haben und somit ein Buch ergaben, dass niemand lesen konnte.
    Danach hat ihn die Idee fasziniert, ein Buch zu erzeugen, das jeder lesen kann, egal welche Sprache man spricht. Daher entsprang dann der Name als Gegenstück zum Vorgänger: Das Buch vom Boden, für ein Buch, das jeder lesen kann.
    Dafür hat er Piktogramme gesammelt und diese zu einer kleinen Geschichte zusammengefügt. Es handelt sich um einen Tag im Leben eines Büroarbeiters und ist eindeutig Slice of Life, ohne irgendeine tiefgreifende Botschaft oder komplizierte Handlung. Die Grundidee hat auch soweit geklappt, da ich zu 99 % die Geschichte entziffern konnte. Genau die Frage, was für eine Art Geschichte erzählt wird, hat mich auch genug gereizt das Buch zu kaufen. Denn komplexere Handlungsstränge sind vermutlich schwer ohne Worte zu vermitteln. Daher kann ich es absolut verstehen, dass es SoL geworden ist. Aber ein bisschen schade finde ich es schon, dass der Autor keine ambitioniertere Geschichte probiert hat.
    Als kleines Rätsel zum Entziffern ist es ganz lustig, aber es ist auch nicht lang. Witzig fand ich zum Schluss auch, dass die letzte Seite mit den Publikationsdaten und Auflage etc. auch komplett ohne Worte auskam. Also ganz nett, wenn man die Grundidee interessant findet, aber jetzt auch kein Meisterwerk.





  • Ich hab Project Hail Mary gesehen im IMAX und Mundaun gespielt.

    Vom Film war ich sehr beeindruckt. IMAX war schon toll mit den Weltraumszenen, aber für 27 €??? Da werde ich sicherlich nicht öfter vorbei schauen. Darin enthalten dann noch 5 € Walkin Fee weil ich am Automaten mir selber das Ticket kaufen musste??? So überzeugt man mich auf alle Fälle nicht, mal öfter da vorbei zu schauen. So, jetzt aber genug über das Kino beschwert und nun zum Film.
    Ich habe es geschafft ohne Spoiler in den Film zu gehen und war dadurch an vielen Stellen positiv überrascht. Die Geschichte ist nichts weltbewegendes oder außergewöhnliches. Klassisches Protagonist muss die Welt retten. Aber die Art und Weise, wie der Film da rangeht, war optimistisch und wissenschaftlich … gefärbt sagen wir mal. Die vorherige Filmadaption des Autors, Der Marsianer, war wesentlich härter auf der SciFi Skala, aber es war trotzdem wesentlich stärker wissenschaftsbasiert als viele andere SciFi Filme. Die beiden Protagonisten wenden auch die wissenschaftliche Methode an um das Problem anzugehen, was für mich immer ein absoluter Pluspunkt bei einem Hollywoodfilm ist.
    Nicht so gefallen hat mir das Verhältnis von Komödie zu Drama. Der Film hat in ein paar Szenen die eigentlich ernste Situation durch Slapstick oder einen Witz etwas zu stark überkompensiert, er hätte ruhig sich selbst etwas ernster nehmen können für meinen Geschmack. Ich war trotzdem sehr gut unterhalten.

    Mundaun ist ein Horror-Adventure (mit Action/Schleicheinlagen) aus der Egoperspektive, welches in den Schweizer Alpen im namensgebenden Mundaun spielt. Besonders ist vor allem, dass alle Graphiktexturen per Hand und Bleistift gemalt wurden, was ich bisher noch nirgendwo sonst gesehen habe. Dadurch wirkt alles etwas surreal und trotzdem wie aus einem Guss. Im Prinzip ist es eine Folkloregeschichte als Amalgam der örtlichen Mythen. Passend dazu ist die Sprachausgabe auch komplett auf rätoromanisch und man erhält nur Untertitel zum Verständnis.
    Der Protagonist erhält einen Brief, das sein Großvater gestorben ist, doch merkt man schnell, dass da irgendwie nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Also macht man sich auf die Suche nach der Wahrheit und versucht die eigenwilligen Bewohner des Tales auszufragen ohne von Strohmonstern oder Krampus erwischt zu werden.
    Rund 7 h lang ist das Spiel und hat mich gut durch seine Einzigartigkeit gefesselt. Leider merkt man aber auch, dass es das Erstlingswerk des Entwicklers ist, es gab nämlich auch immer mal wieder kleinere Bugs und die Bedienung ist recht eigenwillig. Einmal musste ich auch den Spielstand neuladen, weil ein Trigger kaputt gegangen war, weil ich die Dialogbox nicht schnell genug weg gedrückt habe.





  • Ich habe nun endlich nach einem Jahr Pause System Shock Remake durch gespielt und was für ein phänomenales Spiel. Ich kann jetzt nachvollziehen warum es so ein Meilenstein der Computerspielgeschichte ist. Es ist Survival Horror bevor es Resident Evil gab und ein Metroidvania bevor es Super Metroid gab. Die Komplexität der Levels (aber gleichzeitig auch ein wenig Logik dahinter ala, hier die Kantine, hier die Krankenstation im Gegenteil zu z.B. Doom) kombiniert mit der Geschichte und der spielerischen Freiheit muss für damalige Verhältnisse ein Präzedenzfall gewesen sein.

    Die Raumstation öffnet sich nach und nach für den Hacker und es ist am Ende ein großes verbundenes Level. Waffen können im Remake jetzt auch verbessert werden durch Mods und deren Handhabung und die allgemeine Steuerung ist wesentlich besser in meinen Augen als im Original. Dessen ungewöhnliche Steuerung war der Grund, warum ich das Original nur 10 Minuten mal probiert hatte.

    Besonders hervorzuheben ist, dass Shodan beeindruckend gut im Remake ist, da ihre Sprecherin Jahrzehnte Zeit hatte, die Rolle und den speziellen Sprechstil weiter zu verfeinern. Und die graphische Verbesserung ist natürlich der größte Unterschied und richtig gut gelungen. Man spürt jetzt richtig, das man auf einer Raumstation ist und die Leuchteffekte und Ausblicke daraus sind toll.

    So, nach all dem Lob dann die Frage: warum das Jahr Pause? Nun, bei etwa 70% des Spiels gibt es den Beta Groove, ein Biohabitat das voll mit Biologischen Kontaminationen ist, und ich darin nur rund 2 Minuten Lebenszeit hatte und durch den Stress nicht ordentlich zum Erkunden kam. Und das hat mich dann so frustriert, dass ich es pausiert hatte. Vor ein paar Tagen hat es mich dann wieder mal gereizt, ich hab ein Videoguide geguckt wo ich hin muss und dann mein persönliches Hasslevel in unter 2 Minuten endlich beendet.

    Es gibt auch kein Questlog oder ähnliches. Wenn ein Charakter dir einen Hinweis gibt, dann schreib den lieber auf, entweder mittels der Funktion auf die Karte im Spiel oder im echten Leben auf Papier.

    Es ist kein perfektes Spiel und hat seine Schwächen, aber was es richtig macht, macht es richtig gut. Mit dem Remake ist es nun möglich, diesen Meilenstein endlich mit vernünftiger Steuerung und neuer Graphikpracht zu erleben.