• JensSpahnpasta@feddit.org
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    4 months ago

    Ich persönlich halte es für extrem schwierig, dass du von der Befreiung aller Menschen sprichst während es darum geht, dass Leute aufgrund ihres Geschlechtes für das Militär eingezogen werden. Alleine die Tatsache, dass das passiert, ist eine so große Benachteiligung und eine so himmelschreiende Ungerechtigkeit, dass Debatten über den Gender-Care-Gap da völlig daneben sind.

    • phneutral@feddit.org
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      4 months ago

      Versteh mich nicht falsch: Ich bin ein großer Gegner des Wehrdienstes für egal wen. Ich möchte nicht, dass irgendjemand gezwungen wird „sein Land“ zu verteidigen. Auch das sehe ich als ein feministisches Ideal — und natürlich geht es dabei um die Befreiung aller Menschen (von einem Zwangswehrdienst).

      Während mit der Debatte ob es jetzt gerecht ist Frauen nicht einzuziehen aus meiner Sicht ein Nebenkriegsschauplatz (no pun intended) aufgemacht wird, sollte man (ebenfalls no pun intended) sich also solidarisieren und sagen: Kein Zwangsdienst an der Waffe!

      • JensSpahnpasta@feddit.org
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        4 months ago

        Da bin ich mittlerweile nach dem russischen Angriff auf die Ukraine anderer Meinung. So pauschale Ablehnung funktioniert halt nicht, wenn nebendran wer wohnt, der einen aktiv umbringen will und naja, natürlich will sich niemand in einem Schützengraben in der Ostukraine totschießen lassen. Aber doch ist das leider nötig und daher braucht es den Zwang vielleicht. Den kriegst du dann aber nur ausgeglichen, wenn er fair verteilt ist

        • phneutral@feddit.org
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          4 months ago

          Ich bin der Meinung, dass junge Menschen nur gewillt sind für ihr Land zur Waffe zu greifen und für es ggfs. zu sterben, wenn sie das Gefühl haben, dass es das Land auch wert ist. Der Auftrag „Deutschlands“ bzw. der Regierung muss also sein dieses Land so attraktiv für junge Menschen zu machen, dass sie sich freiwillig melden. Aktuell wird an vielen Stellen das Gegenteil davon getan. Eine Wehrpflicht ist deshalb ein schäbiges Manöver, um sich aus der eigentlichen Verantwortung zu stehlen — egal für wen sie gilt.