Vermögen ist in Deutschland extrem ungleich verteilt – mit Folgen für Politik und Demokratie. Das ARD-Radiofeature geht der Frage nach, wie Vermögende ganz legal politischen Einfluss ausüben können. Gleichzeitig fühlen sich viele Menschen im Land nicht mehr repräsentiert.
In Interviews mit Erben, Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmerinnen, Forschenden und Lobbyisten wird nach möglichen Zusammenhängen von Vermögenskonzentration, Überreichtum und Demokratiedefiziten gesucht. Kern der Recherche ist die Frage, ob in der repräsentativen Demokratie der Bundesrepublik Deutschland wirklich jede Stimme gleich viel wert ist. Ein Feature von Gilda Sahebi und Kristin Langen, Produktion: SWR-Kultur 2026. Unsere Podcast-Empfehlung: Der Tag. Ein Thema, viele Perspektiven https://1.ard.de/dertag
In Interviews mit Erben, Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmerinnen, Forschenden und Lobbyisten wird nach möglichen Zusammenhängen von Vermögenskonzentration, Überreichtum und Demokratiedefiziten gesucht. Kern der Recherche ist die Frage, ob in der repräsentativen Demokratie der Bundesrepublik Deutschland wirklich jede Stimme gleich viel wert ist.
Ein Feature von Gilda Sahebi und Kristin Langen, Produktion: SWR-Kultur 2026.



Ja, das ist das Problem, dass es in einer Demokratie Bevölkerungsgruppen gibt, deren Wünsche in der Politik eher berücksichtigt werden. So wird das demokratische Grundprinzip unterlaufen. Zumal wenn 75-80% der großen Vermögen ererbt und nicht erarbeitet sind. Und Gesetze kann man ändern.
Um den Wissenschaftler zu zitieren:
Zum letzteren fällt mir ganz zwanglos z.B die ausgesetzte Vermögenssteuer ein, die eine deutliche Mehrheit der Deutschen befürwortet, die aber nicht mal wirklich in der Politik diskutiert wird.
Ich gebe jetzt niemandem direkt Schuld und da spielen viele Faktoren rein (z.B. dass die Politik in Bund und Ländern das Volk nicht besonders gut abbildet). Ein demokratisches Problem bleibt es trotzdem, dass Bevölkerungsteile in ihren Wünschen ungehört bleiben während andere offene Türen einlaufen.