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Cake day: June 21st, 2024

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  • Massentierhaltung kann aus vielerlei Gründen kritisiert werden, doch dieser Artikel überzeugt nicht.

    Die Tiere werden nicht gekeult, um irgendwelche Betriebe zu schützen. Chaotische Lieferketten helfen niemandem, und selbst mit Entschädigung belastet das Keulen den Landwirt eher.

    Ich kann auch nicht nachvollziehen, wie die Preise konstant bleiben sollen, wenn durch das Keulen von Millionen Tieren das Angebot auf dem Markt ausgedünnt wird. Die Preise werden steigen, die Frage ist nur, wie stark und wo (wenn zum Beispiel mehr aus dem Ausland importiert wird).

    Das Hauptziel des Keulens ist die Minderung des Risikos einer Verbreitung des Virus auf den Menschen. Wenn der Betrieb mit kranken Tieren weitergeführt wird, gibt es zwangsläufig größeren menschlichen Kontakt der Mitarbeiter und Kunden mit dem Virus. Da helfen auch kleine, idyllische Familienbetriebe nicht, im Gegenteil, sie erhöhen das Risiko eher. Eine Impfung würde auch keinen Sinn machen, da die Tiere immer noch in großer Zahl erkranken und das Virus weitergeben würden, nur diesmal fast ohne Symptome.

    Eine Erkrankung des Menschen führt häufig zu einem tödlichen Verlauf und zusätzlich besteht das Risiko, dass das Virus mutiert und eine Mensch-zu-Mensch-Ansteckung erfolgen kann. Ich denke, ich muss nicht erklären, wieso das problematisch wäre.

    Dieser Artikel scheint mir ziemlich uninformiert und naiv zu sein. Ich habe den Eindruck, dass hier die Schlussfolgerung schon vor der Recherche feststand, falls diese überhaupt erfolgt ist.

    Edit: In der Unterüberschrift wird suggeriert, dass die Massentierhaltung die Ursache der Seuche sei, was im Artikel jedoch nicht aufgegriffen wird. In den Kommentaren ist dieses Narrativ jedoch prominent vertreten.

    Es wird so getan, als würde sich das Virus in den Großbetrieben halten und diese somit für die Seuche verantwortlich seien, was jedoch absolut nicht der Fall ist. Das Reservoir und die Mutationen liegen praktisch ausschließlich in den natürlichen Populationen, die auch für die gelegentliche Ansteckung der Nutztiere verantwortlich sind. Eine Erkrankung unter Nutztieren wird zügig durch die Keulung aller Tiere beendet. Nutztiere stellen somit eine Sackgasse für das Virus dar.



  • Wenn es zu Schüssen kommt, ist es nicht verwunderlich, dass in den Oberkörper geschossen wurde, einfach weil das oft geübt wird.

    Pistolenschüsse sind ohnehin sehr ungenau, vor allem, wenn man jemanden verfolgt und minutenlang rennen muss. Oft gehen die Kugeln völlig daneben. Einen Schuss ins Bein kann man sich in vielen Situationen gar nicht leisten. Selbst wenn er trifft, ist er oft wirkungslos und bei Verletzung der Oberschenkelarterien in kürzester Zeit tödlich.

    Vielleicht ist es möglich, den Hergang auch abseits der Zeugenaussagen der Polizeibeamten zu rekonstruieren. Ein Schuss schleudert eine Menge teilweise verbranntes Pulver in Richtung Ziel. Damit lässt sich die Schussentfernung in vielen Fällen zuverlässig bestimmen. Vielleicht ist es möglich, die Situation anhand von Pulverresten an den anderen Beteiligten und Abschattungen nachzuvollziehen.




  • Von einer Verschärfung der Sanktionen ist hier nirgends die Rede. Ich lese nur von “gezielten Sanktionen”, also Einschränkungen der Sanktionsziele.

    Ich habe meine Meinung schon hier ausführlicher dargelegt. Im Grunde kaufe ich es ihnen nicht ab. Es nützt nichts, nur Wünsche zu äußern. Um bestimmte Ergebnisse zu erreichen, muss man auch ausreichende Mittel einsetzen.

    Es bringt auch nichts, von Staaten wie China irgendeine Hilfe zu erwarten. Die werden ohne sehr starken Druck nichts machen, im Gegenteil, im Moment unterstützen sie Putin. Sie profitieren eben wirtschaftlich von der Position Russlands. Man müsste sie vielleicht sogar sanktionieren, bevor wirklich etwas passiert, reden kann man ewig.

    Wenn man über Frieden redet, aber nichts tut, um den Krieg zu stoppen (oder im schlimmsten Fall bestehende Maßnahmen zurücknimmt), wird man nichts erreichen.

    Mir ist auch wichtig, dass solche Kernpunkte im Wahlprogramm ausreichend detailliert sind. Die Parteimitglieder reden viel. Manchmal widersprechen sich die Aussagen sogar. Eine realistische offizielle Strategie für die Ukraine gibt es bei ihnen, soweit ich das sehe, nicht. Wenn sie das nicht im Wahlprogramm haben, dann interpretiere ich das so, wie ich es für realistisch halte, dass sie sich positionieren würden.





  • Ich verstehe nicht, warum die Außengastronomie besonders geschützt werden soll. Wenn jemand an einer Bushaltestelle raucht, kann ich ein paar Schritte weggehen oder mich auf die windzugewandte Seite stellen und so das Problem zumindest lindern. Ich werde aber nicht anfangen, die Tische vor dem Restaurant umzustellen. Außerdem bin ich beim Essen besonders empfindlich für Rauchgeruch, und er drückt ganz schön auf die Stimmung.

    Wirtschaftliche Aspekte kann es meiner Meinung nach auch nicht geben. Wir haben schon bei Rauchverboten in Innenräumen gesehen, dass die Besucherzahlen eher zu- als abnehmen.

    Was haltet ihr eigentlich von E-Zigaretten? Wenn sie annähernd neutral wären, würden sie mich nicht so sehr stören wie Tabak, aber es werden oft Aromastoffe zugesetzt und die E-Zigarette hat nach meiner Wahrnehmung eher eine größere Reichweite als der Zigarettenrauch.