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Cake day: June 13th, 2023

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  • Bin da kein Experte für, aber ich glaube es ist ein bisschen unrealistisch dass die Polizei die 33.000 km deutsches Streckennetz mit Drohnen ausstatten kann. Die müssen ja dann auch ne ziemlich große Reichweite (sowohl Akku als aich Fernsteuerung) haben damit die Bundespolizei die von irgendwo zentral alle fernsteuern kann, und bis die alarmiert und losgeflogen sind dauert das auch seine Zeit. Ich denke da ist der Zug der auf Sicht fährt dann doch deutlich schneller an der fraglichen Stelle. Der Sinn dabei die Bundespolizei zu holen ist dass die dann wirklich eingreifen können im Falle dass Personen im Gleis sind ( salopp gesagt, die Personen zu entfernen) eine Drohne kann das nicht und bringt aus meiner Sicht dann auch nicht wirklich einen Vorteil.

    Random Side Note: Die InfraGo hat ja sogar schon 100 Drohnen die u.a. zur Überwachung der Infrastruktur da sind (siehe hier). Der Hauptfokus ist da eher auf Sabotageabwehr weil in der Vergangenheit in großem Maße Sicherungstechnik sabotiert und geklaut wurde. Aber mit 100 Drohnen kommt man da auch nicht weit auf der Größe an Streckennetz die es in Deutschland gibt. Und das scheint alles auch noch sehr in der Testphase zu stecken.


  • Ich habe da schon mit einigen Fahrdienstleitern und Lokführern über das Thema gesprochen, die haben da ja tagtäglich mit zu tun.

    In den meisten Fällen ist es wohl so, dass die Personen, die beim Gleisüberqueren gesichtet wuden, dann wenn die Bundespolizei (nach 30min+) da ist schon längst über alle Berge sind. In solchen Fällen ist der Konsens unter allen Fdls und Tfs mit denen ich gesprochen habe dass es da durchaus sinnvoll wäre einen Zug auf Sicht durchzuschicken statt die Strecke vollständing zu sperren.

    Fahren auf Sicht heißt (wie der Name schon sagt) dass so gefahren werden muss das jederzeit in Sichtweite der Zug gestoppt werden kann. Da halt ich die 50 km/h die in dem Artikel erwähnt werden auch etwas unrealistisch, soweit ich weiß ist eigentlich 40 km/h max. für sowas, natürlich je nach Ermessen des Triebfahrzeugführers geht auch langsamer.

    Das Fahren auf Sicht ist jetzt auch kein Allheilmittel , der Zug fährt immernoch viel langsamer als geplant und das führt auch zu Verspätungen und Abweichungen im Fahrplan. Aber geht halt immernoch deutlich schneller als auf die Bundespolizei zu warten (welche für die Bahninfrastruktur zuständig ist, Landespolizei saef da nicht ran), die im Gegensatz zur Landespolizei halt eigentlich nur in größeren Städten angesiedelt ist und dementsprechend ziemlich lange braucht.