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Cake day: February 5th, 2025

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  • An den guten Regelsystemen liegt es meiner Ansicht nach nicht. Ich glaube, dass sie beim Marketing aus ihren eigenen Fehlern gelernt haben und es perfektioniert haben. In den frühen 2010ern sah’s ja recht schlecht um die Firma aus. Eine Zeit lang haben sie dann jedem und allem eine Lizenz für Merchandise und Spiele gegeben, bis der Bekanntheitsgrad wieder gestimmt hat. Dann sind neue Editionen sind in recht schneller Frequenz rausgekommen, was vielen neuen Spielern Einstiegspunkte gegeben hat. Zudem sind sie bei der Qualität der Miniaturen einfach konkurrenzlos. Hinzu kommt, dass sich bei 40k der Hintergrund, so zusammengeklaut er auch ist, erfolgreich verselbstständigt hat. Sie haben ja seit den 90ern Romane veröffentlicht.



  • Ich kenn mich jetzt nicht so aus mit dem Wallis, aber ich erkenne da frappierende Ähnlichkeiten zu Bayern und wie Fetternwirtschaft und absolute Kritikunfähigkeit eine Gesellschaft von innen zerstört und solche Unglücke ermöglicht.

    Hier sehe ich halt das Problem. Das ist im Grunde eine Polemik für die man eine saubere Beweisführung mit z.B. Statistiken braucht. Stattdessen legt der Autor hier aber selbst einen überheblichen Tonfall vor und argumentiert anscheinend mit einem postulierten landschaftlichen Charakter und einzelnen Ereignissen. Hier fragt man sich: Ja läuft das in der restlichen Schweiz wirklich anders? Ist das alles eine Besonderheit des Wallis oder kann der Autor das Wallis einfach nicht leiden? Das finde ich nämlich schwer zu glauben. Für mich wirkt es wie die typische Einstellung in stark touristisch geprägten Regionen (z.B. Oberbayern) von welchen es in der Schweiz ja nicht nur das Wallis gibt.

    Interessant übrigens, dass der selbe Artikel auch im Standard erschienen ist, den ich normalerweise doch recht schätze.


  • Das finde ich ehrlich gesagt etwas unverschämt. Natürlich habe ich bei einem Kommentar, der mich nach zwei Absätzen schon geärgert hat, nicht bis zum Schluss alles genau gelesen. Wenn der Autor seine Argumentationskette auf lauter unzusammenhängenden Fällen aufbaut (ein Unfall auf einer Baustelle 1965 (!), ein Unglück von Skitourengängern 2024) um zu bewiesen, dass das Wallis aus eigener Schuld besonders von Katastrophen heimgesucht wird, dann kann man das meiner Meinung nach als Unsinn ansehen und muss es nicht mehr auf die Goldwage legen. Ja, besonders dieser Unfall von 1965 hat mir das Kraut ausgeschüttet. Da tut er so, als wäre das eine Besonderheit des Wallis, das niemand dafür zur Rechenschaft gezogen wurde. Dabei ist das bei große Baukatastrophen fast die Regel.