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Cake day: June 12th, 2023

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  • Die meisten (professionellen) Musiker und Künstler, die ich kenne (die nicht Vollzeit im Lehrberuf arbeiten), sind recht breit aufgestellt, was die Tätigkeiten angeht … ein Lehrauftrag an der Uni, ein paar Stunden an der Musikschule oder mit Privatschülern, verschiedene Produktionen, Organisieren von Events. Als Sub (Vertretung) im Musiktheater oder für grössere Unterhaltungsbands spielen. Kannte auch Leute, die jeden Tag das gleiche Musiktheater gespielt haben, aber solche Jobs sind selten.

    Machen machen andere Dinge, die im “Umfeld” der Musik stattfinden, i.e. im Musiksoftware-Bereich (da bin ich letztlich gelandet) oder im Bereich der Instrumenten-Reparatur oder Restaurierung.

    Wieder andere spezialisieren sich auf eine bestimmte Nische, die nicht so häufig anzutreffen ist (i.e. historische Aufführungspraxis, alte Musik, historische Instrumente, usw).

    Allein durch Auftritte seinen Lebensunterhalt bestreiten, ist nur wenigen beschert, leider. Daher, je breiter man aufgestellt ist, desto besser.

    Als Quereinsteiger im fortgeschrittenen Alter, der dazu noch recht häufig anzutreffende Instrumente spielt, wäre meine Einschätzung, das du dir da dein Einkommen “modular” zusammenbauen musst, dir deine Nischen herausarbeiten musst, usw. Inwieweit dir ein Studium dabei hilft, ist schwer einzuschätzen … wenn du eh’ schon auf professionellem Niveau spielst, kann man die Energie vielleicht auch anders einsetzen.

    Letztlich muss man sich auch fragen, was man sich vom Berufsbild “Profi-Musiker” erhofft … will man seine eigenen Ideen umsetzen? Seine eigenen Songs auf Bandcamp verkaufen? In 'ner Hochzeitsband Schlagermukke spielen? An der Oper im Orchestergraben sitzen?

    Wenn man sich kreativ ausleben will, wäre man dann glücklich, wenn man mit Schlagermucke oder Unterricht sein Geld verdient?

    Ich für meinen Teil hab auch oft mit dem Gedanken (oder der Hoffnung) gespielt, aber über die Jahre auch rausgefunden, das es viele Bereiche gibt, in denen ich kaum glücklich wäre.

    Als Profi auf der großen Bühne stehen, heisst heutzutage auch oft, das man an sich eher ein menschlicher Sequencer ist … Klick auf den Ohren, ein starres Arrangement, und im Hintergrund läuft ‘n Laptop, der genau das Gleiche abspielt, damit man, falls die Gitarre mal ausfällt, sofort rüberfaden kann, ohne das das Publikum was merkt. Als eher der Improvisation zugeneigter Musiker find ich die Vorstellung eher grausig … da hab’ ich selbst als Programmierer mehr kreative Freiheit …






  • Eine Sache, die hier nicht erwähnt wird, ist, welche Stellung das Kinder-Haben im Leben haben soll, bzw. was die Erwartungshaltung ist.

    Mein Eindruck ist, das Kinder früher™ irgendwie in’s Leben eingepasst wurden, während heute die Erwartungshaltung eher dahin geht, das das ganze Leben dem Kind angepasst wird, was dann natürlich zum Eindruck der starken Selbstaufopferung führt …

    Früher sind viele zur Grundschule gelaufen, zur weiterführenden dann mit dem Bus … heute scheint Elterntaxi fast Standard.

    Mit Kinderwagen in die Kneipe oder zur Feier? Macht an sich kaum jemand, das Kind muss in’s Bett. Als ich Kind war, haben mich meine Eltern an sich einfach überall mit hingenommen …

    Kinder, die ohne Aufsicht den ganzen Tag draußen rumrennen und Unsinn machen, sind dem Hörensagen nach auch seltener …

    Kann natürlich sein das mich mein Eindruck da trügt.




  • Hab vor ein paar Monaten eine neue Gruppe aufmachen wollen, und dachte mir, warum nicht Matrix?

    Invite Links konnte ich zwar generieren, haben aber nicht funktioniert, man musste alle Leute manuell hinzufügen.

    Ich dachte mir, Verschlüsselung, warum nicht? Dann konnte aber zunächst mal keiner die Nachrichten sehen (das Problem wurde hier im Thread schon erwähnt), und ich musste selber meinen eigenen Account über ein anderes Gerät verifizieren.

    Der Client, den ich auf’m Telefon installiert hab, kann push-notifications nur über Umwege …

    Ausserdem haben die unterschiedlichen Clients unterschiedliche Optionen angezeigt, die scheinbar auch nicht ganz kompatibel sind?

    Alles sehr verwirrend, und man kann scheinbar einiges falsch machen (und das sage ich als studierter Informatiker, der steile Lernkurven bestimmt nicht scheut).

    Letztlich ist die Gruppe schnell eingeschlafen, und ich hab das Gefühl, die Wahl von Matrix hat da durchaus ihren Anteil dran, weil’s umständlich und nervig ist.

    Seitdem ist’s eher so auf der “ich guck in 3 Jahren nochmal, ob’s dann rundläuft”-Liste