Eine Beregnungsanlage vor einem Supermarkt, mit der offenbar Obdachlose vertrieben werden, sorgt in Hannover gerade für Aufsehen und Diskussionen. Die Stadt prüft den Sachverhalt noch.
Das ist ja gerade das Staatsversagen, das wir aktuell sehen. Keine Ahnung, ob du einen Rechtsanspruch drauf hast, dass in deinem Stadtviertel keine Obdachlosen sind oder keine Junkies abhängen. Höchstwahrscheinlich nicht.
Aber gleichzeitig ist halt dieses Thema total gesellschaftlich relevant. Menschen fühlen sich halt nicht wohl, wenn abgerissene Gestalten vor ihrer Wohnung und ihrem Supermarkt campieren. Lassen ihre Kinder ungerne alleine in die Stadt, wenn dort Leute offen Crack konsumieren. Fahren nicht so gerne nachts U-Bahn, wenn in den Unterführungen Leute schlafen. Und jetzt versagt der Staat dabei, diesen Leuten zu helfen. Und er versagt dann auch gleichzeitig dabei, den Leuten ein Sicherheitsgefühl zu geben
Aber erst ein Ladenlokal für billo kaufen und dann unzufrieden mit der Lage sein ist halt Problem des Eigentümers und nicht des Staates. Man kann nicht erst die günstigen Preise haben wollen und dann sich über die ausbleibende Gentrifizierung beschweren. Die abgerissenen Gestalten müssen halt auch irgendwo leben können.
Ich wünsche mir auch das Obdachlosen mehr und nachhaltiger geholfen wird, das Problem ist halt aber so alt wie die Menschheit und eine schnelle oder einfache Lösung sehe ich da nicht. Und bis dahin muss man sich damit halt irgendwie arrangieren, dazu gehört dann auch dass man halt nicht in Brennpunkten investiert sein sollte wenn man mit Obdachlosen vor der Tür nicht klar kommt. Jedenfalls finde ich diese Einschränkung für jeden Immobilieneigentümer eher zumutbar als den nassen Schlafsack für den Obdachlosen.
Kann es sein, dass deine Grundannahme falsch ist? Im Zweifelsfall gibt es den Supermarkt dort nämlich schon länger als die Obdachlosen. Und kein Vermieter reduziert dir die Miete, nur weil dein Stadtviertel gerade gibt - im Schlimmsten Fall hast du dann dick Miete (oder bist Hausbesitzer) und trotzdem die neueren Probleme direkt vor der Haustür.
Dann muss man halt umziehen und den Markt regeln lassen und der Eigentümer hat sich dann halt verspekuliert, ist doch ganz normal das jede Investition und Rendite auch mit Risiko verbunden ist. Wenn es andersrum doch zur Gentrifizierung kommt, dann haben die abgerissenen Gestalten auch halt regelmäßig einfach Pech gehabt. Warum soll der Eigentümer davor sicher sein?
Das ist ja gerade das Staatsversagen, das wir aktuell sehen. Keine Ahnung, ob du einen Rechtsanspruch drauf hast, dass in deinem Stadtviertel keine Obdachlosen sind oder keine Junkies abhängen. Höchstwahrscheinlich nicht.
Aber gleichzeitig ist halt dieses Thema total gesellschaftlich relevant. Menschen fühlen sich halt nicht wohl, wenn abgerissene Gestalten vor ihrer Wohnung und ihrem Supermarkt campieren. Lassen ihre Kinder ungerne alleine in die Stadt, wenn dort Leute offen Crack konsumieren. Fahren nicht so gerne nachts U-Bahn, wenn in den Unterführungen Leute schlafen. Und jetzt versagt der Staat dabei, diesen Leuten zu helfen. Und er versagt dann auch gleichzeitig dabei, den Leuten ein Sicherheitsgefühl zu geben
Aber erst ein Ladenlokal für billo kaufen und dann unzufrieden mit der Lage sein ist halt Problem des Eigentümers und nicht des Staates. Man kann nicht erst die günstigen Preise haben wollen und dann sich über die ausbleibende Gentrifizierung beschweren. Die abgerissenen Gestalten müssen halt auch irgendwo leben können.
Ich wünsche mir auch das Obdachlosen mehr und nachhaltiger geholfen wird, das Problem ist halt aber so alt wie die Menschheit und eine schnelle oder einfache Lösung sehe ich da nicht. Und bis dahin muss man sich damit halt irgendwie arrangieren, dazu gehört dann auch dass man halt nicht in Brennpunkten investiert sein sollte wenn man mit Obdachlosen vor der Tür nicht klar kommt. Jedenfalls finde ich diese Einschränkung für jeden Immobilieneigentümer eher zumutbar als den nassen Schlafsack für den Obdachlosen.
Kann es sein, dass deine Grundannahme falsch ist? Im Zweifelsfall gibt es den Supermarkt dort nämlich schon länger als die Obdachlosen. Und kein Vermieter reduziert dir die Miete, nur weil dein Stadtviertel gerade gibt - im Schlimmsten Fall hast du dann dick Miete (oder bist Hausbesitzer) und trotzdem die neueren Probleme direkt vor der Haustür.
Dann muss man halt umziehen und den Markt regeln lassen und der Eigentümer hat sich dann halt verspekuliert, ist doch ganz normal das jede Investition und Rendite auch mit Risiko verbunden ist. Wenn es andersrum doch zur Gentrifizierung kommt, dann haben die abgerissenen Gestalten auch halt regelmäßig einfach Pech gehabt. Warum soll der Eigentümer davor sicher sein?