Verteidigungsminister Pistorius ist zu Besuch in Washington: Mit seinem Amtskollegen Hegseth einigte er sich auf eine engere Zusammenarbeit. Der US-Minister lobte Deutschlands Fortschritte bei der Stärkung der NATO.
Eine “Absichtserklärung” zu dieser Zeit halte ich für nicht so dramatisch, wie sie hier sonst in den Kommentaren aufgenommen wird.
Derzeit ist man bei bestehenden Systemen - im Artikel sind Tomahawk und die F35 aufgeführt - noch auf die USA angewiesen. Und auch Patriot stehen noch auf dem Wunschzettel. Wir sollten die Unterstützung der Ukraine nicht vernachlässigen. Wenn man auf diese Weise an die Sachen kommt - oder evtl mit etwas Glück auch hier in Europa unter Lizenz bauen könnte - wäre es ein gutes Ergebnis.
Der derzeitigen US-Regierung vertraue ich selbstverständlich auch nicht. Aber gerade ist Pete Hegseth am Wackeln und Donald bekommt auch Kritik, weil sie wortwörtlich ihre Vorräte auf den Iran geworfen haben. Bezüglich Patriot und Tomahawk brauchen sie selbst Kapazitäten.
Natürlich sollte man sich in Zukunft auch (weiter) von den USA emanzipieren und eigene Fertigkeiten (gerne mit europäischen Partnern zusammen) entwickeln und diesen Prozess auch weiterführen für den Fall, dass in den USA eine “vernünftige” Regierung folgt.
Aber bei einigen Dingen wird alleine die Entwicklung noch längere Zeit dauern, von dem Aufbau der Produktion ganz zu schweigen. Diese Zeiträume sollten wir versuchen möglichst gut zu überbrücken.
Pistorius ist nicht unfehlbar, aber er macht seinen Job bislang ganz gut. Und dazu gehört auch, die Lage realistisch zu sehen und notfalls mit dem unzuverlässigen Balg im Sandkasten zu sitzen und zu spielen.
Eine “Absichtserklärung” zu dieser Zeit halte ich für nicht so dramatisch, wie sie hier sonst in den Kommentaren aufgenommen wird.
Derzeit ist man bei bestehenden Systemen - im Artikel sind Tomahawk und die F35 aufgeführt - noch auf die USA angewiesen. Und auch Patriot stehen noch auf dem Wunschzettel. Wir sollten die Unterstützung der Ukraine nicht vernachlässigen. Wenn man auf diese Weise an die Sachen kommt - oder evtl mit etwas Glück auch hier in Europa unter Lizenz bauen könnte - wäre es ein gutes Ergebnis.
Der derzeitigen US-Regierung vertraue ich selbstverständlich auch nicht. Aber gerade ist Pete Hegseth am Wackeln und Donald bekommt auch Kritik, weil sie wortwörtlich ihre Vorräte auf den Iran geworfen haben. Bezüglich Patriot und Tomahawk brauchen sie selbst Kapazitäten.
Natürlich sollte man sich in Zukunft auch (weiter) von den USA emanzipieren und eigene Fertigkeiten (gerne mit europäischen Partnern zusammen) entwickeln und diesen Prozess auch weiterführen für den Fall, dass in den USA eine “vernünftige” Regierung folgt.
Aber bei einigen Dingen wird alleine die Entwicklung noch längere Zeit dauern, von dem Aufbau der Produktion ganz zu schweigen. Diese Zeiträume sollten wir versuchen möglichst gut zu überbrücken.
Pistorius ist nicht unfehlbar, aber er macht seinen Job bislang ganz gut. Und dazu gehört auch, die Lage realistisch zu sehen und notfalls mit dem unzuverlässigen Balg im Sandkasten zu sitzen und zu spielen.