Bei der Verwendung der Open-Source-Software gehe es nicht ums Sparen, sondern um “digitale Souveränität”
Nach einer öffentlichen Ausschreibung im Jahr 2022 sei ein deutsches Unternehmen beauftragt worden, Libreoffice an die Anforderungen des Heeres anzupassen. In weiterer Folge wurden 16.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeschult. MS Office 2016 fungiert seit heuer nicht mehr als Standard-Software

  • Samsy@lemmy.ml
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    5 months ago

    Erst Matrix jetzt Libreoffice. Man kann sagen was man will, aber digital hat es das Militär echt gut getroffen. Sollten sich andere Behörden ein Beispiel dran nehmen.

  • brainwashed@feddit.org
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    5 months ago

    Stabil!

    Eine Umstellung aller Bundesheer-PCs auf Windows XP und Microsoft Office 2003 im Jahr wurde 2006 noch mit einem Festakt an der Landesverteidigungsakademie in Wien zelebriert.

    Klingt wiederum etwas cringe.

  • herseycokguzelolacak@lemmy.ml
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    5 months ago

    Es war verrückt, dass sie dachten, es sei in Ordnung, militärische Dokumente auf den Servern eines anderen Landes zu speichern. Das ist Inkompetenz auf einem wahnsinnigen Niveau.

  • kossa@feddit.org
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    5 months ago

    digitale Souveränität

    schaut rein: deutsches Unternehmen

    Ich meine, ja, I get it, ist schon viel besser diesdas. Aber n bissi witzig ist es schon.

    V.a. weil weder der Teil “deutsch” noch der Teil “Unternehmen” jetzt so richtig souverän macht. Das sollte beim Militär (oder eigentlich allen staatlichen Stellen) möglichst in-house gemacht werden. Ich meine, das soll ja auch im schlimmsten Krisenfall funktionieren.

    • j5906@feddit.org
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      5 months ago

      Naja es ist OpenSource, können sich ja einen eigenen Branch ziehen und den selbst verwalten oder regelmäßig die Änderungen durchschauen und entscheiden ob sie die annehmen wollen.

      Auch mit OpenSource Software die in Nordkorea geschrieben wurde kann man sich hierzulande digital souverän machen (solange man nicht jedes Update ungeprüft durchwinkt).

      • kossa@feddit.org
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        5 months ago

        Ja schon, aber dafür braucht man halt auch Fachkräfte, die das können. Ich vermute mal im Militär ist nicht BYOD, und ich hoffe nur, dass die daran denken.